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Das Thema Clickertraining für Katzen beschäftigt mich schon länger. Denn ich habe bereits mehrere  Anläufe unternommen, mit unseren Katzen Mogli und Shiva zu clickern. Und tatsächlich konnte ich dabei auch schon erste kleine Erfolge sehen. Aber früher oder später kam ich immer wieder an einen Punkt, an dem ich irgendwie nicht mehr wusste, wie ich weitermachen soll. Um genau zu sein: Mir fehlte ein Konzept. Und dann kam der GU-Verlag auf die Idee, eine Katzen-Clicker-Box mit Trainingskarten auf den Markt zu bringen. Trainingskarten – das erschien mir eine gute Lösung für meine Planlosigkeit. Also fragte ich vorsichtig nach einem Rezensionsexemplar und erhielt einige Tage später eins. An dieser Stelle vielen Dank dafür!

Vorweg: Was ist Clickertraining?

Welcher Katzenbesitzer kennt es nicht: Einmal an der Futterdose geklopft und schon kommt die Katze angewetzt. Die Katze hat gelernt, dass es einen Zusammenhang zwischen diesem Geräusch und einem frisch gefüllten Futternapf gibt. Nach dem gleichen Prinzip funktioniert die Arbeit mit dem Clicker: Der Clicker gibt ein klickendes Geräusch (ähnlich wie ein Knackfrosch) von sich. Dieses Geräusch wird mit der Gabe eines Leckerlis verbunden, so dass die Katze schnell lernt, dass das „Klick-Klack“ eine Belohnung ankündigt.

Das Prinzip des Clickertrainings beruht also auf zwei Lerntheorien, die miteinander verbunden werden: Die klassische Konditionierung (Zusammenhang Clicker-Geräsch und Leckerli) und die instrumentelle Konditionierung (positive Bestärkung durch das Leckerli). Wenn man diese Zusammenhänge versteht, kann man seiner Katze verschiedene Verhaltensweisen antrainieren. Hierbei wird die Katze gefordert und beschäftigt. Clickertraining ist vielfältig einsetzbar und reicht von Tricks mit Showeffekt bis zu Erziehungsübungen.

Die Katzen-Clicker-Box von Birgit Rödder

Die Katzen-Clicker-Box enthält alles, was man braucht, um gleich „losclickern“ zu können:

  • Ein Begleitbuch, das grundlegende Informationen zum Clickertraining enthält.
  • 36 Trainingskarten, auf denen die Clickerübungen beschrieben sind.
  • Einen Clicker.

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Die Trainingskarten

Da die Trainingskarten für mich das Herzstück der Clicker-Box sind, möchte ich hierauf gerne näher eingehen. Es gibt drei unterschiedliche Typen der Trainingskarten:

  1. Clicker-Basics, zum Beispiel „Auf den Namen hören“
  2. Erziehungsübungen, zum Beispiel „Transportkorb-Training“
  3. Tricks, zum Beispiel „High-Five“

Jede Trainingskarte enthält eine leicht verständliche Übungsanleitung. Zunächst wird das Ziel der Übung erklärt, dann der Weg dorthin. Die Karten geben Tipps, wie man die Übungen in Teilschritte zerlegen kann und auf der Rückseite der Karten werden zum Teil noch unterschiedliche Varianten aufgeführt.

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Die Autorin: Birgit Rödder

Autorin der Katzen-Clicker-Box ist Birgit Rödder. Und die kennt sich aus: Immerhin hat sie Biologie mit Schwerpunkt Ethologie (Verhaltensforschung) studiert und zusätzlich einen Bachelor of Veterinary Psychology gemacht. Die „Diplom-Tierpsychologin“ arbeitet seit 1997 als Tierverhaltenstherapeutin mit Schwerpunkt Katzenverhalten und beschäftigt sich intensiv mit dem Lernverhalten von Katzen.

Unser Fazit zur Katzen-Clicker-Box

Unser heutiges Fazit ist recht kurz: Die Katzen-Clicker-Box gefällt mir sehr gut! Das Begleitbüchlein gibt eine gute Einführung in das Thema Clickertraining für Katzen. Und die Trainingskarten helfen dabei, sich einen Trainingsplan zusammenzustellen. Die Übungen sind hierbei sehr gut beschrieben. Und ich freue mich darauf, wieder mit neuer Energie und einem Plan in das Thema einzusteigen.

Katzen-Clicker-Box
Birgit Rödder
GRÄFE UND UNZER Verlag GmbH
ISBN 978-3833835926
14,99 € bei amazon.de

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Ich bin Nicole. Bei revvet.de schreibe ich über unsere Mitbewohner auf vier Pfoten: Die beiden Katzen Shiva & Mogli und Zwergkaninchen Frodo. Was auch immer mir im Zusammenleben mit unseren Tieren interessant erscheint, findet hier seinen Platz. Kontakt über G+
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