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Nachdem wir uns vor kurzem ausführlich dem Thema Katzenklo gewidmet haben, schauen wir uns heute den Inhalt des stillen Örtchens genauer an: Die Katzenstreu. Die Streu sorgt dafür, dass Flüssigkeit gebunden wird und dass das Katzenklo nicht stinkt. Außerdem können die Katzen ihre Hinterlassenschaften verscharren – Das tun sie übrigens in der freien Natur auch.

Im Katzenstreu-Dschungel kann man aber leicht den Überblick verlieren, denn das Angebot ist wirklich groß. Gerade für Neu-Katzenbesitzer ist die Entscheidung nicht leicht und so testen sie sich mal mehr mal weniger fröhlich durch die Katzenstreu-Palette. Auch wir haben das bereits hinter uns, deshalb möchten wir im Folgenden kurz die unterschiedlichen Katzenstreuarten vorstellen

Die unterschiedlichen Katzenstreu-Arten im Überblick

Nicht klumpende Katzenstreu

Nicht klumpende Streu ist wohl der Klassiker unter den Katzenstreu-Arten. Bestehend aus Mineralien nimmt Nicht klumpende Katzenstreu den Urin auf und bindet den Geruch. Unsere Erfahrung ist allerdings, dass diese Katzenstreu dennoch meist schnell riecht. Denn während man den Katzenkot einfach mit einer Katzenschaufel entfernen kann, verbleibt die vollgezogene Streu in der Katzentoilette und (man erzähle mir, was man will) muffelt beißend vor sich hin. Wobei es hier tatsächlich auch Ausnahmen gibt, aber die Suche danach erinnert ein wenig an die berühmte Nadel im Heuhaufen. Ein weiterer Nachteil ist unserer Meinung nach, dass man das Katzenklo mindestens einmal die Woche komplett reinigen muss, um die Nicht klumpende Katzenstreu auszutauschen. Dies macht nicht nur Arbeit, sondern verursacht natürliche auch entsprechende Kosten.

Klumpen bildende Katzenstreu (Klumpstreu)

Klumpen bildende Katzenstreu funktioniert etwas anders: Statt die Flüssigkeit nur aufzusaugen, bilden sich Klumpen, sobald die Katzenstreu mit Flüssigkeit in Verbindung kommt. So kann man nicht nur den Kot aus der Katzentoilette entfernen, sondern auch die Katzenstreuklumpen. Die Folge ist einfach: Das Urin befindet sich nicht mehr im Klo und kann nicht mehr riechen. Außerdem muss man das Katzenklo bei Verwendung von Klumpen bildender Katzenstreu nicht so häufig einer Komplettreinigung unterziehen. Die „benutzte“ Katzenstreu wird entfernt, der unbenutzte Teil verbleibt in der Toilette.  Um die Füllhöhe zu halten, kann die Streu zwischendurch einfach wieder aufgefüllt werden.

Silikatstreu

Silikatstreu ist, der Name verrät es schon, Katzenstreu auf Silikatbasis. Normalerweise findet man diese Substanz zum Beispiel in Babywindeln. Silikatstreu bindet die Flüssigkeit und soll angeblich vier Wochen halten. So steht es zumindest auf den meisten Produktverpackungen. Nach unserer Erfahrung ist nach spätestens einer Woche Schluss: Der Geruch wird sonst unerträglich. Das Streu verfärbt sich übrigens nach einiger Zeit gelb. Der Vorteil von Silikatstreu ist, dass es absolut staubarm ist. Außerdem ist es sehr leicht, das ist natürlich nicht schlecht, wenn man kein Auto hat und nicht online bestellen möchte. Der große Nachteil liegt im Preis: Für die Haltbarkeit ist die Silikatstreu einfach viel zu teuer.

Natürliche Katzenstreu

Wer es natürlich mag, wird auch Katzenstreu finden, die aus organischen Materialien hergestellt ist, zum Beispiel aus Holz, Pflanzenfasern oder ähnlichem. Der Vorteil: Die Umweltfreundlichkeit – Natürliche  Katzenstreu ist ökologisch abbaubar. Allerdings muss man sie recht häufig komplett austauschen, was sich schnell im Geldbeutel bemerkbar macht.

Häufige Fragen zum Thema Katzenstreu

Wie oft muss man die Katzenstreu komplett wechseln?

Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten. Je nach Art lässt sich die Streu mehr oder weniger lange benutzen. Im Zweifel vertrauen Sie auf Ihre Nase. Wenn es für Sie stinkt, stinkt es der Katze erst recht, da die Katzennase viel feiner ist.

Wie entsorgt man Katzenstreu?

Ein Katzensitter von uns ist tatsächlich mal auf die Idee gekommen, Klumpstreu in der Toilette zu entsorgen. Dies lässt die Vermutung zu, dass die Frage nach der Entsorgung des Katzenstreu nicht ganz unwichtig ist. Vorab: Katzenstreu gehört nicht in die Toilette! 😉 Im Normalfall kann man es einfach im Hausmüll entsorgen. Bio-Streus kann man auch in Biotonne packen.

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Ich bin Nicole. Bei revvet.de schreibe ich über unsere Mitbewohner auf vier Pfoten: Die beiden Katzen Shiva & Mogli und Zwergkaninchen Frodo. Was auch immer mir im Zusammenleben mit unseren Tieren interessant erscheint, findet hier seinen Platz. Kontakt über G+
2 KOMMENTARE
  1. Ich bin nach vielem Testen doch der Überzeugung, dass Bio-Katzenstreu eine gute Lösung ist. In der Anschaffung zwar teurer, aber sie hält (bei 1 Katze) tatsächlich mehrere Wochen, ohne zu stinken. Und genial finde ich, dass man sie – obwohl es Klumpstreu ist – in der Toilette entsorgen kann! Denn wir wohnen im 4. Stock ohne Aufzug und ich habe nicht immer Lust, die Hinterlassenschaften jeweils sofort in die Mülltonne im Hof zu entsorgen. Also müffeln die Tütchen meist noch eine zeitlang vor sich hin, bevor ich sie mit runter nehme (selbst wenn sie zugebunden sind). Dieses Problem habe ich bei der Bio-Katzenstreu eben nicht: Toilette, spülen, gut! Bloß gibt es dieses Produkt nicht in Laufnähe zu kaufen, was echt schade ist und mich zwingt, doch andere Streu zu kaufen … Vielleicht sollte ich es online bestellen! 🙂

    • Cat’s Best Öko Plus Katzenstreu (die Marke die mich überzeugt hat) gibt’s ja tatsächlich zu humanen Preisen direkt über den obigen Link, fein.

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