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Viele Hundebesitzer fragen sich: Wie oft darf ich meinen Hund waschen? Gerade jetzt im Herbst/Winter sind Ihre Vierbeiner nach dem Spaziergang oft voller Matsch und Dreck. Manchmal reicht es da nicht aus nur die Beinchen und den Bauch abzurubbeln. Ein kleines Duschbad ist nötig. 😉

Bei Paul ist heute Badetag.

Mein Spitz-Pinscher Mischling Paul ist nach dem heutigen Spaziergang im Wald wieder besonders matschig. Klar, wenn man wie er nichts lieber macht, als mit Spielkammeraden so richtig ordentlich durch den Matsch zu jagen. Wir Menschen können uns mit Gummistiefeln vor dem ärgsten Dreck schützen, aber im kurzen Haar von Paul sammelt sich schnell Sand. Wenn wir Zuhause sind juckt es ihn dann öfter mal. Auch das Streusalz im Winter macht vielen Hunden an den Pfötchen zu schaffen. Da schadet es manchmal wirklich nicht, wenn Sie Ihren Hund kurz mit Shampoo duschen oder baden.

Was muss man beim Hundebaden beachten?

Überlegen Sie sich, ob Sie ein Shampoo benutzen müssen oder ob es ausreicht, den Süßen nur kurz mit Wasser abzuspritzen. Sollten Sie ein Shampoo benutzen, achten Sie darauf, dass dieses PH neutral ist. Dies verhindert, dass das Fell angegriffen wird. Bei Paul nehme ich immer gerne das Héry Welpen Shampoo. Das ist besonders sanft und mild durch Akazien-Honig. Zudem schützt es die Ausgewogenheit des Fells und ist unter tierärztlicher Aufsicht entwickelt worden.

Splish Splash

Wenn ich meinen kleinen Paul bade, versuche ich es für ihn so lustig und angenehm wie möglich zu gestalten. Ich bereite die Wanne vorher mit etwas lauwarmen Wasser vor. Wenn Sie einen Duschvorhang haben, können Sie diesen zum Schutz vor Spritzwasser etwas hervor ziehen. So kann sich ihr Liebling nach Herzenslust abschütteln. Bei Paul achte ich immer gerne darauf, dass er mir bei den Vorbereitungen zusehen kann. Es soll ja nicht wie eine Strafe wirken, sondern auch Spaß machen. Daher darf sein Quietsche-Spielzeug immer mit in die Wanne. Dieses Spielzeug bekommt Paul speziell dann, wenn er zum Duschen geht. So ist es etwas Besonderes für ihn! (Denn Frauchen mag die Quietsche-Spielzeuge sonst nicht so oft. ;-)) Ich empfehle an dieser Stelle eine rutschfeste Badematte in die Wanne zu legen. Manchen Hunden macht der rutschige Untergrund der Wanne Angst und sie könnten sich verletzten. Zum Schluss lege ich ein Handtuch und den Föhn bereit.

Schutz für Augen und Ohren.

Beim Baden Ihres Hundes müssen Sie unbedingt darauf achten das kein Wasser in den empfindlichen Gehörgang der Ohren eindringt. Die meisten Hunde mögen es auch nicht, wenn Wasser über die Augen und das Gesicht spritzt. Auch mein kleiner Paul erduldet alles, aber dass kann er nicht leiden. 😉 Daher seien Sie vorsichtig und sparen Sie den Kopf einfach aus. Oft reicht es auch, wenn Sie vorsichtig mit einem nassen Waschlappen das Gesichtchen sauber machen. Achten Sie zudem darauf, dass kein Schaum in die Augen gerät. So vermeiden Sie eine Augenentzündung.

Rucki Zucki sauber und trocken.

Bevor ich Paul abdusche, schalte ich den Duschkopf ein und checke die Wassertemperatur. Es sollte schön warm sein, aber nicht zu heiß! Anschließend zeige ich Paul das Wasser, indem ich meine Hand abdusche und ihn auffordere herzukommen. Jetzt kann´s los gehen! Ganz vorsichtig dusche ich den Rücken und die Beinchen ab. Nicht zu lange … Nun kommt das Shampoo zum Einsatz. Nehmen Sie nicht zu viel. Je nach Größe und Felllänge empfehle ich eine Wahlnussgroße Portion. Mit den Fingerkuppen können Sie das Shampoo schön einmassieren. Viele Hunde genießen die kleine Massage und die Wärme des Wassers an den Pfoten. Wenn Sie die Pfoten waschen möchten, versuchen Sie ihrem Hund halt zu geben. Reißen Sie also nicht einfach ein Beinchen hoch, sonst verliert er die Balance ;-). Manchmal ist es ganz gut, wenn sich der Hund dazu hinsetzt und Sie können das Kommando „Pfötchen“ benutzen. Nicht vergessen immer loben! An dieser Stelle kommt dann immer das Quietsche-Spielzeug zum Einsatz. Wenn Sie alles gründlich eingeschäumt haben, können Sie ihren Süßen wieder mit lauwarmen Wasser abspülen. Bitte vergewissern Sie sich, dass keine Shampoo-Rückstände im Fell zurück bleiben. Streichen Sie einfach mit Ihrer Hand und dem Wasserstrahl über das Fell, bis kein Schaum mehr rauskommt.

Bevor Sie Ihrem Hund nun wieder erlauben aus der Wanne zu steigen, können Sie ihn mit einem Handtuch abrubbeln. So vermeiden Sie, dass sich das „halbe Fell“ im Bad verteilt. Reiben Sie kräftig mit dem Strich, so vermeiden Sie bei langen Haaren Verknotungen. Meinem Paulchen gefällt der Teil mit dem abrubbeln immer am Besten. 🙂 Ich föhne Paul dann immer auch nochmal etwas trocken. Gerade Hunde mit kurzem Fell verkühlen sich schnell mal. Wenn Ihr Liebling Angst vor dem Föhn hat, können an das Geräusch schnell gewöhnen. Nehmen Sie ihn ab und zu mit ins Bad, wenn Sie sich selbst gerade föhnen. So merkt er schnell, dass der Föhn keine Gefahr ist und die Wärme wahnsinnig gut tut.

Die Belohnung danach.

Als Belohnung bekommt Paulchen auf seinem Platz immer ein Leckerli. Ich lege ihm auch gerne eine Decke breit, denn Paul kuschelt sich nach dem Baden immer gerne unter eine Decke um vollständig trocken zu werden. Es gibt auch Bademäntel für Hunde. Aber Paulchen und ich kuscheln anschließend lieber mit einer Decke.

Die größte Belohnung für Paul ist ein ausgelassenes Spiel mit dem Handtuch. Das haben wir eingeführt, da er sich zu Anfangs nach dem baden immer verkriechen wollte. Seit ich angefangen habe, zum Schluss noch eine Runde mit dem Handtuch zu toben, empfindet er das Baden als Spaß und macht freudig mit.

Erholungsphase.

Nach dem Spaziergang und dem Bad muss sich Paul erst einmal erholen und eine Runde schlafen. Erlauben Sie Ihrem Hund sich zurück zu ziehen. Viele Hunde möchten sich nach dem Baden trocken lecken.

Und noch etwas: Baden Sie Ihren Hund bitte nicht zu oft. Er heißt zwar, dass man Hunde nur 2x im Jahr waschen darf, was ich persönlich etwas übertrieben finde. Aber 1x im Monat mit Shampoo baden reicht meist aus. Wenn Sie Ihren Hund zu oft mit Shampoo baden oder duschen, gefährdet das seine natürliche Fettschicht auf dem Fell. Diese schützt sein Fell und lässt es glänzen.

Das revvet-Team wünscht Ihnen viel Spaß beim spielen im Matsch und noch mehr beim Baden danach!

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Bildergalerie: Paulchen wird gebadet!

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Ich bin Betti! Aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in einem bayerischen Dorf. So entdeckte ich sehr schnell meine Liebe zu Tieren. Heute wohne ich in München und habe die großen Tiere gegen meinen Hund Paul und meinen Kater Jason eingetauscht. Als Gastautorin bei revvet.de möchte ich meine Erlebnisse mit den beiden teilen.
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