
Das Buch Maurice, der Kater von Terry Prachett ist ein Märchen aus der Scheibenwelt. Die Scheibenwelt ist eine bizarre, fiktive Welt in der zahlreiche Geschichten aus anderen Romanen des Schriftstellers stattfinden. In England wurde Maurice, der Kater als bestes Jugendbuch mit der renommierten Carnegie Medal ausgezeichnet.
Maurice, der Kater – Worum geht es?
In der Scheibenwelt schließt sich eine seltsame Gruppe zusammen: Da gibt es einen Rattenclan, der durch das Fressen von Abfällen aus der magischen Unsichtbaren Universität auf einmal denken und sprechen kann. Dann gibt es den Kater Maurice, der durch den Verzehr einer Ratte aus diesem Clan plötzlich ebenfalls denken und sprechen kann. (Der Kater spricht übrigens von nun an stets seine Beute an und wer antworten kann wird nicht gefressen!) Und es gibt den stillen Jungen Keith, der ein Flötenspieler ist.
Gemeinsam ziehen sie durch die Lande und täuschen in Orten eine Rattenplage vor, die der Junge Keith durch sein Flötenspiel gegen Bezahlung „beseitigt“. Alles geht gut, bis die Ratten das Buch Herr Schlappohrs Abenteuer finden und beschließen ein eigenes Königreich zu gründen. Um diese Idee umzusetzen wollen sie ein letztes Mal ihr Spiel mit der Rattenplage in einer fremden Stadt fortsetzen um an das nötige Geld zu kommen.
So erreichen sie die Stadt Bad Blintz und stellen fest, dass es dort eine wirkliche Rattenplage und jede Menge Rattenfallen gibt. Es sind bereits zwei Rattenfänger vor Ort, die aber ihren Job zu ihren Gunsten ausführen, indem sie die Nahrungsmittel der Bewohner rauben und dann teuer andernorts verkaufen und die vorhandenen Stadtratten für ihre Zwecke zu nutzen wissen. Maurice, die Ratten und Keith merken sehr schnell, dass nicht nur die falschen Rattenfänger die Stadt kontrollieren, da gibt es noch etwas Anderes, etwas Unheimliches, was vielleicht sogar Gedanken kontrollieren kann.
So gilt es heikle Situationen auf Leben und Tod in der dortigen Kanalisation zu bestehen, um wieder eine Ordnung in Bad Blintz herzustellen. Dann bekommen sie auch noch mit, dass ein echter Flötenspieler unterwegs ist. Er soll dem Rattentreiben ein Ende setzen und die Ratten mit seiner magischen Flöte in den Fluss treiben …
Mein Fazit zum Buch
Ein fantasievolles, spannendes Buch, für Erwachsene sehr geeignet, mir hat es jedenfalls sehr gut gefallen. Die gesamten dargestellten Charaktere sind sehr ausgefeilt, speziell die des Rattenclans mit ihren ausgefallenen Namen, wie zum Beispiel der Anführer Gekochter Schinken, die Albinoratte Gefährliche Bohnen, Pfirsiche, Nahrhaft oder Zutritt verboten und noch viele mehr. 🙂
Ich habe den Sinn des Buches folgendermaßen verstanden:
Auch wenn man noch so verschieden ist, man muss seine Stärken und Schwächen zusammen zu nutzen wissen, denn dann kann jeder in einer Gruppe stark sein und jedes Abenteuer bestehen.
Und sicherlich können alle revvet-Leser mir Recht geben:
Natürlich können Tiere sprechen, nur wir Menschen verstehen ihre Sprache oft nicht! Es wäre vieles im Umgang mit Tieren vom Verständnis her einfacher, wenn wir tatsächlich die gleiche Sprache sprechen würden. 🙂
Viel Spaß beim Lesen von Maurice, der Kater!
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