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Die Savannah gilt als die größte Hybridkatzenrasse der Welt. Dabei ist die Mischung aus Serval und Siamkatze nicht nur die größte, sondern auch die teuerste Kreuzung. Die Ersten ihrer Art wurden 1986 geboren. Seit 2001 ist die Rasse im TICA US Rassestandard gelistet.

Savannah – eine Hybridrasse

Die Savannah ist ähnlich wie die Bengalkatze eine Hybridrasse. Als Hybriden gelten Katzen, die aus der Kreuzung einer domestizierten Hauskatze und einer Wildkatze entstanden. Bei der Savannah wurde die wilde Serval mit einer Siamkatze gekreuzt. Ein wichtiges Merkmal ist, dass einerseits das Aussehen der Wildkatze, andererseits aber das Wesen der Hauskatze erhalten bleiben sollen. Dabei kommen Bezeichnungen aus der Genetik zum Einsatz. Die erste Generation, deren Eltern zu 50 Prozent Wild- und zu 50 Prozent Hauskatze sind, gelten als F1-Generation. Jede weitere dieser Filialgenerationen (F-Generationen) haben einen geringeren Anteil der Gene der Elterngeneration im Blut. Dies ist für die Haltung der Tiere sehr wichtig, da erst ab der fünften Generation keine behördliche Meldepflicht mehr vorliegt. Die ersten vier Generationen fallen unter das Artenschutzgesetz. Der Name Savannah stammt übrigens von den „Stammhaltern“. Die ersten Kitten, die gekreuzt wurden, wurden in Erinnerung an das Herkunftsland Afrika der Serval „Savannah“ genannt.

Das Aussehen der Savannah

Savannah_Cat_portrait-bdDie größte Hybridkatze der Welt hat viele optische Merkmale einer Raubkatze. Ihr athletischer Körperbau zeigt sich besonders in den langen Beinen und einem kraftvollem Schwanz. Dabei hat sie einen langen Hals und eher kleinen Kopf. Im Gegensatz dazu stehen die großen Ohren, die aufrecht auf dem Kopf platziert sind. Die Augen sind oval oder mandelförmig. Die Tiere haben eine Schulterhöhe zwischen 35 und 45 Zentimetern und können dabei bis zu 14kg (Kater) schwer werden. Ihr Fell hat eine dunkle Tupfenzeichnung auf einem goldenen oder beigefarbenen Grundton. Der Schwanz ist eher kurz.

Riesig und Nachtaktiv

Die Savannah sollte erst ab der fünften Generation als Hauskatze gehalten werden, da davor noch viel von ihrem Wildblutanteil durch kommt. Die ersten vier Generationen verlangen nach sehr erfahrenen Katzenhaltern mit viel Zeit. Sie gilt als gesellige Katze mit einem ausgeprägten Sozialverhalten. Dies macht sie für die Einzelhaltung ungeeignet. Die Savannah klettert und springt gerne und hat dabei ein ausgeprägtes Jagdverhalten. Da sie als nachtaktiv gilt, sollte sie in einem Freigehege gehalten werden. Ansonsten kann es sein, dass sie von ihrem Besitzer die ganze Nacht beschäftigt werden will.

Quellen:

Bildquelle:
Jason Douglas [Public domain], via Wikimedia Commons

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