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Kennen Sie das? Sie machen ein Foto von Ihrem Stubentiger und bekommen eins mit funkelnden, leuchtenden Augen. Dieser Effekt entsteht durch das beim Fotografieren verwendete Blitzlicht. Er tritt generell ein, wenn Katzenaugen von Licht angestrahlt werden, also zum Beispiel auch im Scheinwerferlicht eines Autos.

Aber warum leuchten Katzenaugen im Scheinwerferlicht?

Es ist natürlich super praktisch für Katzen, dass ihre Augen im Dunkeln Autofahrer über ihre Anwesenheit in Kenntnis setzen. Das ist aber eigentlich ein Nebeneffekt. Denn die „Leuchtkraft“ der Katzenaugen sorgt hauptsächlich dafür, dass Katzen im Dunkeln besser sehen können. Als waschechte Jäger können sie so auch noch nach Einbruch der Dunkelheit auf die Jagd gehen.

Wie funktioniert das Katzenauge in der Dunkelheit?

Hinter ihrer Netzhaut haben Katzen eine reflektierende Schicht, genannt „Tapetum lucidum“. Durch diese Schicht wird das Licht, das durch die Netzhaut durchgedrungen ist, zurückgespiegelt. So trifft das Licht ein zweites Mal auf die Netzhaut und sorgt für eine gute Sicht in der Dunkelheit. In der Dunkelheit sind die Pupillen zudem extrem weit geöffnet. Das hat einen ganz einfachen Grund: Je größer die Pupille, desto mehr Licht kann eingelassen und zurückgespiegelt werden.

Also fassen wir zusammen: Hinter den Katzenaugen verbirgt sich eine praktische Reflektorenschicht, die einfallendes Licht zurückspiegelt. Das sorgt für eine bessere Sicht, aber eben auch dafür dass die Augen bei Lichtbestrahlung (zum Beispiel: Blitzlicht oder Scheinwerferlicht) anfangen zu leuchten.

Am Rande: Nicht umsonst heißen Reflektoren, die man an Kinderjacken und Co hängt, „Katzenaugen“. Wenn Licht darauf fällt, wird dieses reflektiert und sorgt dafür, dass Autofahrer die Kinder sehen.

Katzenaugen in der Dunkelheit: Stäbchen und Zapfen

Vielleicht erinnern Sie sich noch an Sebastians Artikel, der sich mit der Fragestellung beschäftigt hat, warum nachts alle Katzen grau sind? Hier erklärt er sehr schön, wie wir Menschen in der Dunkelheit sehen können. Das liegt an den unterschiedlichen Rezeptoren, die wir für’s Sehen brauchen: Die „Stäbchen“ und die „Zapfen“. Die Stäbchen kommen zum Einsatz, wenn es dunkel ist. Wir sehen dann nur noch schwarz-weiß.

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier: Warum sind Nachts alle Katzen grau? Ich will nämlich eigentlich auf etwas ganz anderes hinaus. Das Verhältnis unserer Stäbchen (Dunkelheit) und Zapfen (Tageslicht) liegt bei 20:1. Bei Katzen liegt dieses Verhältnis bei sage und schreibe bei 63:1. Kein Wunder also, dass Katzenaugen uns in der Dämmerung und in der Dunkelheit um einiges voraus sind.

Bildergalerie: Gesammelte Laser-Cat-Werke

Wenn man viele Katzenfotos macht, bleibt es nicht aus, dass man auch eine ordentliche Anzahl an Laser-Cat-Fotos hat. Hier unser Best-of-Lasercat. Viel Spaß damit! 😉

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Ich bin Nicole. Bei revvet.de schreibe ich über unsere Mitbewohner auf vier Pfoten: Die beiden Katzen Shiva & Mogli und Zwergkaninchen Frodo. Was auch immer mir im Zusammenleben mit unseren Tieren interessant erscheint, findet hier seinen Platz. Kontakt über G+
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