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Montagmorgen, der Wecker klingelt. Doch es ist viel zu schön im warmen Bett. Man dreht sich um und schläft noch mal ein. Wenn man schließlich hochschreckt und feststellt, dass es viel zu spät ist, bleibt nur noch Zeit für eine Katzenwäsche. Die Körperpflege wird auf das Nötigste beschränkt und in der Regel wird dabei nicht viel Wasser verwendet. Daher hat die Katzenwäsche auch ihren Namen, denn bekanntlich meiden Katzen Wasser. Abseits davon wird der Begriff Katzenwäsche dem Putzverhalten unserer Katzen allerdings nicht gerecht. Denn Katzen sind äußerst pingelig, was ihre Körperpflege betrifft. Jeden Tag verbringen sie etwa zwei bis drei Stunden damit, sich zu putzen.

Wie sich Katzen putzen

Natürlich verbringen Katzen nicht zwei bis drei Stunden am Stück mit ihrer Katzenwäsche. Die Pflege des Katzenfells wird über den Tag verteilt. Katzen putzen sich mit Hilfe ihrer Zunge und Speichel. Auf der Katzenzunge befinden sich kleine Widerhaken, die bei der Reinigung helfen. Deswegen ist eine Katzenzunge rau. Die hornigen Haken entfernen lose Haare und lösen abgestorbene Hautzellen. Sie zeigen in Richtung Schlund, so dass abgestorbene Haare in den Magen befördert werden können. Dort werden sie verdaut und ausgeschieden oder es sammeln sich Haarballen, die hervorgewürgt werden. Manchmal sieht man auch, dass die Katze ihre Zähne beim Putzen zur Hilfe nimmt. Mit Bissen werden Schmutz und Ungeziefer entfernt. Katzen haaren ganzjährig, daher ist die Katzenwäsche sehr wichtig. Und auch wenn Katzen sich gut um die Pflege ihres Fells kümmern, brauchen sie Unterstützung. Gerade bei Langhaarkatzen ist es ein Muss, die Katze zu kämmen. Zum einen kann das Fell verfilzen, zum anderen ist der Verdauungstrakt der Katzen nicht auf die Fellmenge ausgelegt. Es bilden sich Haarballen, die die Katze nicht mehr ausscheiden kann. Im schlimmsten Fall droht ein Darmverschluss.

Katzen verwenden nicht nur viel Zeit auf ihre Katzenwäsche, sie sind auch sehr gründlich. Die Körperteile, die sie nicht mit der Zunge erreichen, reinigen sie unter Zuhilfenahme der Vorderpfoten. So reinigen Kopf und Gesicht, indem sie die Pfote ablecken und dann mit kreisenden Bewegungen darüber wischen. Durch das Putzen wird nicht nur loses Fell und Schmutz entfernt. Auch die Durchblutung der Haut wird angeregt, die Talgdrüsen sondern Fett ab und das Fell bleibt geschmeidig und wasserabweisend. Daher sollte man Katzen auch nicht baden. Im Normalfall haben sie ihre Körperpflege selbst im Griff, so dass ein Bad nur in Ausnahmefällen notwendig ist.

Katzenwäsche: Mehr als Fellpflege

Die Katzenwäsche dient nicht allein der Fellpflege:

  • Im Sommer dient sie gleichzeitig der Abkühlung: Beim Putzen bleibt Speichel zurück, der verdunstet und kühlend wirkt.
  • Das Putzen kann auch zur Ablenkung oder zur Beruhigung dienen. Folgendes Bild zeigt zum Beispiel unseren Kater Mogli. Mitten im Umzugschaos putzt er sich:

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  • Die Fellpflege dient bei Katzenmüttern nicht nur zur Säuberung der Jungen, sondern auch, um eine emotionale Bindung aufzubauen.
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Ich bin Nicole. Bei revvet.de schreibe ich über unsere Mitbewohner auf vier Pfoten: Die beiden Katzen Shiva & Mogli und Zwergkaninchen Frodo. Was auch immer mir im Zusammenleben mit unseren Tieren interessant erscheint, findet hier seinen Platz. Kontakt über G+
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