TEILEN

Dr. Charles Snowdon ist Psychologieprofessor im Ruhestand. Er hat sich die Forschung zu seinem Hobby gemacht und komponiert jetzt Musik für Katzen.
Es gibt zwei Gründe, die Dr. Snowdon „Miau-sik“ machen lassen. Er hat beobachtet, dass viele Katzenbesitzer Musik für ihre Tiere laufen lassen, während sie nicht zu Hause sind. Nun will wissen, ob die Beschallung etwas für die Katzen bringt. Außerdem möchte er seine Theorie belegen, dass auch Katzen Musik genießen können.

Was ist Katzenmusik?

Snowdon und sein Team sind der Meinung, dass Musik für Tiere in den gleichen Frequenzen komponiert werden muss, in denen sie sich auch sonst unterhalten. So ist die Katzenmusik ungefähr eine Oktave höher als menschliche Stimmen. Sie haben sich auf gleitende Töne in hohen Frequenzen konzentriert. Dabei ist das Tempo der Songs an das Schnurren von Katzen angepasst. Man kann sich hier http://www.musicforcats.com3 ein Beispiel anhören. Der Song „Spooks Ditty“ hat sogar Hintergrundgeräusche, die an Mäuse erinnert.

Gefällt Katzen die Katzenmusik?

Dr. Snowdon wäre kein richtiger Forscher, wenn er seine Musik nicht in einem Experiment an Katzen getestet hätte. Insgesamt wurden 47 Tiere mit Musik beschallt. Dabei verwendete er seine eigenen Kompositionen und Klassiker, wie zum Beispiel die Suite Nr.3 von Johann Sebastian Bach. Die „Katzenkompositionen“ haben dabei besser bei den Tieren abgeschnitten. Im Durchschnitt zeigten die Testkatzen ein größeres Interesse. Sie bewegten ihre Köpfe und Ohren in die Richtung der Lautsprecher. Teilweise begannen sie auch, sich an den Lautsprechern zu reiben.
Die Wissenschaftler wollen jetzt Anwendungsfälle in der echten Welt für ihre Katzenmusik finden. Als Beispiel nennt Dr. Snowdon Tierheime. Dort die Musik gestresste Katzen beruhigen.

Musik für die Katz?

Ich persönlich glaube, dass Katzen durchaus auch menschliche Musik genießen können. Unser Kater Mogli hat verstanden, wie er die Sonos-Boxen (das sind kabellose Lautsprecher) anschalten kann. Manchmal wenn Musik läuft, legt er sich auf das Gerät. Klar es wird warm und ist so ein optimaler Ruheplatz für Katzen, allerdings schaltet er die Lautsprecher auch selbstständig an. Er turnt dann auf den Geräten herum, bis sie Geräusche von sich geben. Auffallend häufig läuft nach diesen Gymnastikübungen klassische Musik.

Quellen:
http://news.discovery.com
http://www.sciencedirect.com
http://musicforcats.com
Bildquelle: ©revvet.de

IA0KPCEtLSAvMTY1ODk0MTM3L0Z1bGxCYW5uZXIgLS0+DQo8ZGl2IGlkPSdkaXYtZ3B0LWFkLTE0MzM1MDQyMjc2MjAtMicgc3R5bGU9J2hlaWdodDo2MHB4OyB3aWR0aDo0NjhweDsnPg0KPHNjcmlwdCB0eXBlPSd0ZXh0L2phdmFzY3JpcHQnPg0KZ29vZ2xldGFnLmNtZC5wdXNoKGZ1bmN0aW9uKCkgeyBnb29nbGV0YWcuZGlzcGxheSgnZGl2LWdwdC1hZC0xNDMzNTA0MjI3NjIwLTInKTsgfSk7DQo8L3NjcmlwdD4NCjwvZGl2Pg0K
TEILEN
Vorheriger ArtikelDurchfall bei Katzen
Nächster ArtikelPIP - Gesichtserkennung für Tiere
Ich bin Sebastian und schreibe hier (zumindest teilweise) über Mogli, Frodo und Shiva, allerdings bin ich bei weitem nicht so kreativ wie Nicole ;-). Ich bin eher der technische Part von revvet.de, mache also hier komische Dinge mit HTML, css und php.
KEINE KOMMENTARE

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT