Weihnachten und Haustiere: Gefahrenquellen

Weihnachten und Haustiere: Gefahrenquellen

An Weihnachten lauern nicht nur für Menschen in Form von Kalorien Gefahren, auch unsere Haustiere sind gefährdet. Während allerdings für die Zweibeiner nur der Gang zur Waage mit einer bösen Überraschung enden kann, sind unsere kuscheligen Vierbeiner weitaus mehr bedroht. Insbesondere Schokolade und der darin enthaltene Kakao kann tödlich sein.

Schokolade als Gift!

Im Kakao der Schokolade ist Theobromin enthalten und anders als bei uns Menschen ist der Stoffwechsel von Hunden, Katzen, Kaninchen und anderen Haustieren nicht darauf ausgelegt dieses abzubauen. Schokolade darf nie in Reichweite von Haustieren aufbewahrt werden. Hier sollte man sich auch Gedanken machen wie “ausser Reichweite” sichergestellt ist. Mogli zum Beispiel entwickelt die Talente eines Meisterdiebes, wenn es darum geht an Leckerlies zu gelangen. Grundsätzlich gilt, dass ein kleines Stück Schokolade weder Hund noch Katze tötet, falls aber größere Mengen erbeutet und gefressen wurden, muss sofort ein Tierarzt aufgesucht werden. Erste Anzeichen für eine Vergiftung sind Übelkeit, Erbrechen, Nervosität und Zittern.

Verpackungsmaterial und Christbaumschmuck als Gefahrenquelle

Nicht nur die Schokolade selbst, auch Alufolie oder andere Umverpackungen sind eine Gefahr für unsere Haustiere. Wer kennt das nicht, man hat die Fleischverpackung gerade in den Mülleimer geworfen, da streicht auf einmal ein Vierbeiner herum. Im nächsten unbeobachteten Augenblick wird der Abfall durchwühlt. Plastikfolie stellt eine große Gefahr für Tiere dar, da innere Verletzungen auftreten können. Im Zweifelsfall muss der Hund oder die Katze operiert werden, was auch immer mit einer Betäubung einher geht.

Weihnachtsbäume

Weihnachtbäume sind zwar sehr schön, aber man muss immer daran denken, dass insbesondere Katzen von Weihnachtsbäumen magisch angezogen werden. Ein umgefallener Baum ist dabei noch das kleinste Übel. Tannennadeln können verschluckt werden oder der Stubentiger frisst die Kabel an. Weihnachtsschmuck, wie zum Beispiel Lametta kann verschluckt werden. Hier gilt: Bringen Sie ihr Tier sofort zum Tierarzt und versuchen Sie auf keinen Fall die Weihnachtsdeko selbst zu entfernen.

Pflanzen als Gefahrenquelle

Weihnachtliche Pflanzen, wie zum Beispiel Stechpalm- oder Mistelzweige sind ebenso giftig, wie Weihnachtssterne. Stellen Sie diese ausser Reichweite ihrer Vierbeiner auf. Viele Pflanzen werden zum überwintern in die Wohnung gestellt. Achten Sie auch hier auf eine Tiersicherung. Grundsätzlich gilt: Pflanzen, die für Menschen leicht giftig sind, können für unsere Vierbeiner tödlich sein.

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Sebastian

Ich bin Sebastian und schreibe hier (zumindest teilweise) über Mogli, Frodo und Shiva, allerdings bin ich bei weitem nicht so kreativ wie Nicole ;-). Ich bin eher der technische Part von revvet.de, mache also hier komische Dinge mit HTML, css und php. Kontakt über G+.

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