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Wer sich in der Adventszeit entspannt und amüsant auf das Weihnachtsfest vorbereiten möchte, hat mit Der Weihnachtshund von Daniel Glattauer eine passende Lektüre gefunden. Mit 24 Kapiteln fungiert das Buch als Adventskalender, bei dem man zwar nicht jeden Tag ein Türchen öffnen, aber ein paar Seiten umblättern kann.

Kurt, der Weihnachtshund

Das aber bitte langsam und gemächlich im Sinne Kurts Gemüt. Denn der Held des Buches ist – wie sollte es anders sein – Hund Kurt, reinrassiger Deutsch-Drahthaar natürlich, der sich vor allem durch sein großes Schlafbedürfnis auszeichnet, was besonders seinen Besitzer Max gehörig gegen den Strich geht. Immerhin verfasst dieser Kolumnen aus der Perspektive seines Hundes und kann nicht nur von Nickerchen erzählen. Max stört sich aber nicht nur an seinem Langweiler-Hund, sondern auch an Weihnachten, weshalb er eine Malediven-Reise bucht und nur noch einen Aufpasser für Kurtchen braucht.

Weihnachtsstress und Kuss-Phobie

Dieses Angebot kommt Karin, zum Leidwesen ihrer Eltern mit 30 immer noch Single, gerade recht! Da auch sie Weihnachten hasst und sich durch Kurt erhofft, sich um die Familienfeier drücken zu können, nimmt sie die Schlaftablette gerne in ihre Obhut. Dabei findet sie allerdings nicht nur an Kurt, sondern auch an seinem Besitzer gefallen. Doch wer nun denkt, Der Weihnachtshund sei eine ausgelutschte Romanze, irrt, denn Max hat eine ausgewachsene Kuss-Phobie, die er trotz vieler Versuche noch immer nicht unter Kontrolle bekommen konnte.

Lesespaß für die Weihnachtszeit

Dank dieser ausgefallenen Handlung gelingt es Bestseller-Autor Daniel Glattauer (Gut gegen Nordwind) mit Der Weihnachtshund aus der Vielzahl Adventsbüchern herauszustechen und eine etwas andere Weihnachtsgeschichte zu erzählen. Und auch wenn sich der Leser durch die vorbedachte Zahl der Kapitel ab und zu wie Akteur und Schlaftablette Kurt durch die Seiten schleppen muss, ist Der Weihnachtshund ein gelungener Lesespaß für die Adventszeit.

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Bildquelle: Amazon

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Ich bin Lisa und ich habe Kulturjournalismus studiert. Neben der Liebe zum geschriebenen Wort schlägt mein Herz für Tiere. Deswegen verbinde ich hier bei revvet beide Interessen und schreibe als Gastautorin über aktuelle Trends und Themen aus dem Haustierbereich. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und werde sicherlich auch einige Erlebnisse mit den Hunden Rübe und Nele teilen. :-)
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