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Die Haltung eines Hundes kostet Geld: Regelmäßige Kosten wie Nahrung, Leckerlis, Hundesteuer oder die Hundeschule sind erst der Anfang. Hinzu kommen Kosten für Spielzeug, den Tierarzt oder eine Haftplichtversicherung. Diese und weitere Kosten muss man bedenken und letztendlich auch bezahlen können, wenn man mit dem Gedanken spielt, sich ein Tier anzuschaffen.

Der Versuch: Was kostet die Haltung von Hündin Susi?

Wir haben meine Eltern gebeten, Buch zu führen. Sie haben vor etwas über einem Jahr die Hündin Susi in die Familie geholt. Nachdem wir bereits den Kostencheck für Katzen und Zwergkaninchen gemacht haben sind wir sehr froh, jetzt auch die Kosten für einen Hund aufschlüsseln zu können. 12 Monate lang hat meine Mutter ein Haushaltsbuch geführt und penibel jeden Cent mitgeschrieben. Ich hatte schon fast vergessen, dass ich sie darum gebeten habe und habe mich sehr gefreut, die Aufstellung in einer E-Mail zu finden. Nachdem Susi aus dem Tierheim kommt (Schutzgebühr) und auch der erste Hund meiner Eltern ist, sind natürlich mehr Kosten für die Grundausstattung angefallen, als wenn man schon einen Hund hatte. So mag die Aufstellung für langjähriger Hundehalter anders aussehen, zeigt aber auch, dass ein Tier mehr kostet, als reine Futterkosten.

Die Kostenübersicht

Wir haben die Kosten ähnlich wie bei den beiden vorhergegangen Kostenchecks zusammengefasst. Folgende Kategorien sind dabei entstanden:

  1. Nahrung (Nass- und Trockenfutter)
  2. Leckerlis
  3. Zubehör (Kissen, Leine, Spielzeug, Sicherheitsgurt, aber auch Gummistiefel)
  4. Gesundheit (Impfen, Wurmkur, Tierarzt, Zahnpflege-Produkte)
  5. Hundeschule
  6. Verwaltung / Rechtliches (Schutzgebühr, Hundesteuer, Haftplicht)

Grafik der Hundekosten

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Insgesamt hat Susi in einem Jahr 1789,59 Euro gekostet. Der Hauptanteil des Geldes ist in Nahrung (504,62 Euro) geflossen. Einen weiteren Block machen die Hundeschule (280 Euro) und die Schutzgebühr (250 Euro) aus. Allerdings muss man bei der Schutzgebühr anmerken, dass sie mit 250 Euro noch deutlich unter den Kosten für einen Rassenhund, der von einem Züchter stammt, ist. Als nächstes folgen die Kosten für Zubehör (270,64). Im Anschluss sind Gesundheitskosten (248,45 Euro) und Leckerlis (125,88 Euro) zu nennen.
Die nächsten Jahre werden wahrscheinlich günstiger sein, da einige der großen Kostenblöcke, wie die Schutzgebühr und die Hundeschule wegfallen bzw. weniger werden. Positive Auswirkungen, wie die Freude die Susi zurück gibt oder die Bewegung an der frischen Luft lassen sich mit Geld nicht aufrechnen.
Daher:

Herzlich willkommen in der Familie!

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Ich bin Sebastian und schreibe hier (zumindest teilweise) über Mogli, Frodo und Shiva, allerdings bin ich bei weitem nicht so kreativ wie Nicole ;-). Ich bin eher der technische Part von revvet.de, mache also hier komische Dinge mit HTML, css und php. Kontakt über G+.
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