
(Aus: Horst Stern, Bemerkungen über den Hund, S. 118)
Beim Durchlesen meiner bisherigen Geschichten muss ich tatsächlich nachträglich auch über unsere Nessi lächeln. Außerdem habe ich ständig beim Schreiben das Gefühl, dass unsere Dackel-Lady neben mir sitzt und sagen will: Du hast mich gut erkannt.
Viele von Ihnen denken beim Lesen meiner Geschichten bestimmt auch: Mann oh Mann, der Hund hatte uns gut im Griff und gut erzogen …!
Aus diesem Grund versuche ich nun den Charakter eines Dackels zu beschreiben und finde Aussagen und Eigenschaften wie folgt:
Nun bin ich völlig beruhigt, versuche weiter lächelnd Geschichten zu schreiben, denn unsere Nessi finde ich in vielen von diesen Aussagen wieder! Sie können weiter schmunzelnd lesen, denn Dackel sind genau so und nicht anders!
In der Erziehung ist Geduld gefragt – Mit Strenge erreicht man leicht das Gegenteil und Dackel schalten auf stur (Hundenamen – Wie Nessi zu ihrem Namen kam…).
Als sachkundiger Hundeführer sollte man möglichst im Welpenalter mit liebevoller Konsequenz die Erziehung beginnen. Ich hätte Nessi gerne als Welpen erlebt, aber das haben wir leider verpasst (Ein Langhaardackel im Hühnerstall). Ob unsere Zeit mit unserem Hund dann anders verlaufen wäre? Ganz zaghaft wage ich dieses zu bezweifeln …
Jeder im Bekannten- und Freundeskreis sagte damals: Ihr und einen Hund – Geht gar nicht! Viel, viel später sagten alle: Euer Hund hat euch gut getan!
Im Nachhinein kann dies sicher auch unsere Tochter bestätigen, denn sie hat damals 100%-ig von unseren neuen Toleranzerfahrungen und Kompromisslösungen mit Dackeldame Nessi profitiert!
Fortsetzung folgt.
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